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Ein partizipativer Prozess ist eine Abfolge von partizipativen Aktivitäten (z.B. zuerst eine Umfrage ausfüllen, dann Vorschläge machen, diese in persönlichen oder virtuellen Meetings diskutieren und schließlich priorisieren) mit dem Ziel, ein bestimmtes Thema zu definieren und eine Entscheidung zu treffen.

Beispiele für partizipative Prozesse sind: ein Prozess der Wahl von Ausschussmitgliedern (bei dem die Kandidaturen zuerst vorgestellt, dann debattiert und schließlich eine Kandidatur ausgewählt werden), partizipative Budgets (bei denen Vorschläge gemacht, wirtschaftlich bewertet und mit dem verfügbaren Geld abgestimmt werden), ein strategischer Planungsprozess, die gemeinsame Ausarbeitung einer Verordnung oder Norm, die Gestaltung eines städtischen Raums oder die Erstellung eines öffentlichen Ordnungsplans.

1.EIN VON DEN ARBEITNEHMER:INNEN GETRAGENER WANDEL BEGINNT MIT DER VEREINIGUNGSFREIHEIT UND EINEM ZIVILGESELLSCHAFTLICHEN RAUM

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Über diesen Prozess

EIN VON DEN ARBEITNEHMER:INNEN GETRAGENER WANDEL BEGINNT MIT DER VEREINIGUNGSFREIHEIT UND EINEM ZIVILGESELLSCHAFTLICHEN RAUM

Ohne Vereinigungsfreiheit und das Recht, zu protestieren und sich zu organisieren, werden die Arbeitnehmer:innen die Leidtragenden des Wandels sein. Aus diesem Grund gehört Vereinigungsfreiheit zu den Lösungen für den Klimawandel. Arbeitsrechtsgruppen und Gewerkschaften setzen sich für einen gerechten Wandel ein

> sie forschen

> sie treten für die Belange der Arbeitnehmer:innen ein

> sie schärfen das Bewusstsein am Arbeitsplatz

> sie unterstützen die Arbeitnehmer:innen nach Katastrophen

> sie setzen sich in Gemeinden für das Klimamaßnahmen ein

> und verhandeln mit den Arbeitgeber:innen über Klimafragen Die Arbeit der Gewerkschaften für einen gerechten Wandel ist bedroht!

> durch die Zerschlagung von Gewerkschaften und die Unterdrückung von Arbeitnehmer:innen-Organisationen,

> durch Angriffe auf Gewerkschaftsführer:innen und Aktivist:innen

> und durch die Kluft zwischen Entscheidungsprozessen, politischen Maßnahmen und den direkten Erfahrungen der Arbeitnehmer:innen

Arbeitnehmer:innen müssen Möglichkeiten haben, bei der Klimaplanung mitzureden und mitzuentscheiden Gewerkschaften müssen einen inklusiven, diskriminierungsfreien und partizipativen Sitz am Tisch haben, wenn Entscheidungen über Maßnahmen gegen den Klimawandel getroffen werden Arbeitnehmer:innen müssen Zugang zu relevanten Informationen und rechtlicher Unterstützung haben Unternehmen müssen für Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen und Umweltschäden zur Verantwortung gezogen werden Arbeiter:innen müssen das Recht haben, Proteste zu organisieren und ihre Regierungen zu Veränderungen aufzufordern Allzu oft haben Modeunternehmen von der staatlichen Unterdrückung von Umwelt- und Menschenrechtsaktivist:innen profitiert. Marken üben international und im eigenen Land politischen und wirtschaftlichen Druck aus, indem sie Investitionen versprechen und mit Standortverlagerungen drohen. Die Erfahrung zeigt, dass sie im Allgemeinen ihre Macht nutzen, um Regierungen zu beeinflussen, damit sie Arbeits- und Umweltvorschriften auf ein Minimum reduzieren. Die Macht muss von Marken auf Gewerkschaften, Organisationen und Bürger:innen verlagert werden

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Referenz: CC-PART-2025-03-2

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